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Herzinsuffizienz − Stärkung für das schwache Herz

Donnerstag, 27.06.2019, 19.30 Uhr Vortragssaal des Elmar-Doch-Hauses
Referenten: Gert-Michael Gmelin, Heidrun Dauner, Caroline Anne Hagel
Eintritt: 5€, Mitglieder 2€

Unser Herz ist so angelegt, dass es theoretisch gut 120 Jahre lang schlagen könnte. Doch immer mehr Menschen in Deutschland haben ein „schwaches Herz“, d.h. die Herzleistung lässt nach und damit auch die körperliche Belastbarkeit. Bei einer Herzschwäche ist das Herz nicht mehr in der Lage das gesamte vom Körper benötigte Blut durch den Kreislauf zu pumpen. Als Folge davon zeigt sich auch ein gewisser Sauerstoffmangel. Die Herzschwäche kann akut auftreten (z.B. nach einem Herzinfarkt; akut auftretende Herzrhythmusstörungen) oder chronisch verlaufen (Entwicklung über Monate/Jahre).
 
Herr Gert-Michael Gmelin, Facharzt für Allgemeinmedizin, stellt die klassischen Ursachen der Herzinsuffizienz vor und berichtet über die verschiedenen medizinischen Behandlungsmöglichkeiten. Es geht darum, das Herz in jeder Beziehung zu entlasten, z.B. hohen Blutdruck zu senken, Wassereinlagerungen auszuleiten, Rhythmusstörungen zu behandeln usw.
 
Frau Heidrun Dauner, Heilpraktikerin für Psychotherapie, spricht über die Beteiligung von Stress und psychischen Belastungen an der Entstehung einer Herzschwäche und darüber, wie wichtig ein gutes „Stress- und Ärgermanagement“ daher vorbeugend für jeden Menschen ist. Sie geht auch auf die psychischen Belastungen ein, die eine bereits bestehende Herzinsuffizienz mit sich bringt. Die notwendigen Änderungen der Lebensführung können chronisch Kranke als seelisch sehr belastend empfinden, was bis hin zu Depressionen und Angstzuständen führen kann. Eine stabile psychische Verfassung hingegen kann den Umgang mit der Erkrankung erleichtern, die Lebensqualität verbessern und so auch möglicherweise dazu beitragen, dass die Erkrankung einen günstigeren Verlauf nimmt.  
 
Frau Caroline Anne Hagel, Yogalehrerin BDY/EYU und VYM, berichtet von der Entdeckung, dass das Herz und das Gehirn über ein eigenes Nervensystem miteinander kommunizieren. In seinem Buch ‚Die Herzintelligenz – Methode‘ schreibt Doc L. Childre (Heartmath Institut): „Dem Herzen wohnt eine Intelligenz inne, die unabhängig vom Gehirn, doch in „Absprache“ (Austausch) mit ihm arbeitet.“ Das lässt sich in der Yoga - Tradition überall wiederfinden. Es ist die Erfahrungs- und Wirkebene der Gefühle mit denen ich auf mich einwirken kann. Was also kann ich durch Yoga beeinflussen? Wie berühre ich mein Herz, dass es wieder eine neue Qualität erfährt und somit sich auch meine Lebensqualität verbessern kann?
 

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