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Ängste, Panikattacken und Phobien - Wege aus den Trauma

Donnerstag, 21. Januar 2016, 19.30 Uhr
Referenten: Ezlbietaa Briz, Gert-Michael Gmelin, Axel Höltge

Wenn ein Ereignis die Belastungsgrenzen eines Menschen übersteigt und dieses Ereignis nicht oder nicht richtig verarbeitet werden kann, kommt es zu einer Traumatisierung. Auslösende Ereignisse können z. B. Missbrauch, Gewalt, lebensbedrohliche Situationen usw. sein. Die Folgen eines erlittenen Traumas machen sich oft erst nach Monaten oder Jahren bemerkbar, denn der Schutzmechanismus der Verdrängung kann das Erlebte für einen gewissen Zeitraum vor dem Bewusstsein verbergen. Doch durch eine ähnliche Situation kann die Erinnerung bzw. das traumatische Erlebnis wieder aktiviert werden, was sich dann in plötzlichen unerklärlichen Ängsten, Panikattacken oder Phobien äußert.

Herr Dr. Gert-Michael Gmelin, Facharzt für Allgemeinmedizin, wird die Einführung in das Thema geben und erläutern, was der Begriff Trauma umfasst. Er wird von seiner Beobachtung berichten, dass eine Erkrankung ein Weg sein kann, über den der Körper ein seelisch erlittenes Trauma anzeigt. Auch auf scheinbar irrationale emotionale Reaktionen bei alten Menschen, wird er eingehen und aufzeigen, dass diese im Zusammenhang stehen können mit Kriegs- und Flüchtlingserfahrungen oder erlittenen Unfällen im individuellen Lebenslauf.

Frau Ela Briz, Psychotherapeutin, wird über die Traumatherapie bei Kindern und Jugendlichen berichten. Das Leben traumatisierter Menschen ist jede Minute von dem Versuch geprägt zu überleben. In der Therapie geht es darum, wieder zu lernen, „einfach zu leben“. Dies geschieht auf dem Weg über das Knüpfen einer tragfähigen Beziehung. Betroffene dürfen erfahren, dass eine Beziehung zu einem sicheren Ort wird. Frau Briz wird ebenso über Methoden der Therapie sprechen, wie über Leugnungsmechanismen, die mit einem Trauma verbunden sind und Betroffene vor einem Zusammenbruch schützen wollen. Ein Trauma stellt für Betroffene eine Grenzverletzung dar, Traumatherapie soll Integration ermöglichen.


Herr Höltge, Heilpraktiker, erläutert wie mit klassischen, modernen und bewährten Methoden der Hypnotherapie die inneren Prozesse traumatisierter Menschen hilfreich beeinflusst werden können.Ein traumatisierter Mensch befindet sich in einem akuten bzw. chronisch dissoziativen Zustand, vergleichbar mit einem Trancezustand. Allerdings mit quälenden negativen Bildern: eine „Negativ-Trance“. Natürlich ist das schlimme Erlebnis nicht mehr zu ändern. Ziel ist es, den Betroffenen dabei zu helfen und den Weg zu erleichtern, das Geschehene bewusst und unbewusst als einen Erlebnisteil zu integrieren. Dies geschieht weniger durch rationales Verarbeiten. Vielmehr kann die hypnotherapeutische Verarbeitung auf emotionaler Ebene den oft langersehnten inneren Frieden bringen.

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